Alessio Callister

Oracle aus dem Hause Vazquez

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Bio:

Alessio keuchte als als er die endlich mal wieder seiner Rüstung entledigte. Er saß auf einen Stein und fing an seine Rüstung zu polieren. Er wollte sie wenigstens vom gröbsten Dreck befreit haben bevor sie Kassen betraten.
Er dachte an die Zeit zurück als das noch andere für ihn erledigten. “Der erste Eindruck ist wichtig” hatte sein Vater immer gesagt während er da stand und der Hofschneider seine Kleidung zurecht rückte, immer bereit Anpassungen zu machen wenn es nötig war.

Er schaut kurz auf, zu seiner Schwester deren lockige Haare in der Woge des Windes wehte. Wie konnte sie nur immer so entspannt sein? Fragte er sich bevor er wieder die anfingen die Rüstung zu reinigen.

_Es waren erst knapp vier Jahre vergangen seit er und seine Schwester ihre Reise begonnen hatten. Er erinnerte sich noch bis heute an die Bilder. Die Krieger von Duke Sanchez kamen in die Burg und gingen Schnurstracks in Richtung der Gemächer des Earl’s Vasquez. Die bediensteten wurden zu Boden geschubst, die eigenen Wachen direkt abgeführt. “Beruhigt euch, es wird euch nicht passieren. Sie haben kein Recht uns ohne Prozess abzuführen”. Sagte ihr Vater noch zu ihnen. Doch die Augen ihrer Mutter sprachen eine andere Sprache. Er schob die Kinder bei Seite und baute sich vor den Wachen auf. Er hatte erwartet das jemand kommen würde, die Gerüchte das man seiner Familie die Schuld am Tod des Sohnes vom Duke gab hatten ihn nicht verfehlt. Aber das sie gleich mit Kriegern anrückten? Keine schriftliche Vorladung? Der nervöse Blick wanderte in das Gesicht des Kommandanten.

Dieser warf ihm ein Schwert vor die Füße. Alessio erkannte das Schwert sofort. Es war ein Familienschatz, ein Meisterwerk seiner Klasse mit Saphiren in den Griff eingearbeitet die klinge aus feinstem Adamantium. “Wollte ihr Leugnen das dies eure Klinge ist, Earl?” sprach der Kommandant in schroffem Ton.

Das sonst braun gebrannte Gesicht färbte sich schlagartig Weiß, als sei ein Geist in Izan’s Körper gefahren. “Nein, aber woher -” panisch rannte zu einem der Regale, zog an einem Buch wodurch sich der Schrank drehte und ein Art Altar samt Waffenhalterung leer zum Vorschein kam.

Der Kommandant rollte ein Pergament aus. "Auf Geheiß von Duke Sanchez, wir Earl Izan Vasquez der Tod von Mario Sanchez zur Last gelegt. Auf Grund der schwere der Tat und der eindeutigen Beweislage ist eine sofortige Enteignung so wie die Überführung in die Haft ohne Anhörung mit sofortiger Wirkung durch zu führen. Ihre Familie und bedienstete haben das Anwesen sofort zu verlassen. Alessio schluckte. Duke Sanchez war für seine härte bekannt und wenn er seinen Vater den Tod seines Sohnes vorwarf, war es keines gutes Zeichen das dieser nicht mit dem Tod durch das Schwert verurteilt wurde. Das hieß das der Duke diese Todesart als zu gut für ihn betrachtete.
Izan viel auf die Knie. “Ich kenne meine Rechte, das könnt ihr nicht-”
“Können und werden” sprach der Kommandant mit gehässigem Grinsen. Zwei der Krieger traten vor und packten sein Vater sowohl er als auch seine Schwester versuchten ihren Vater fest zu halten, die Schreie halten in seinem Kopf “Pappa, Pappa was passiert hier”. Als er sich weigerte los zu lassen schlug ihn eine der Wachen und schubste ihn zu Boden ebenso seine Schwester.

Die Wachen marschierten mit ihrem Vater davon. Noch etwas benommen vernahm er den Schrei seiner Mutter. Als sie aus der Schockstarre der Nachricht erwachte griff sie sich das Schwert welches die Drachen wie ein Putzlappen vor sie geschmissen hatten und rannte schreiend auf den Kommandanten los.

Ihr lebloser Körper sackte zu Boden als der Kopf keinen Meter vor ihm zu Boden fiel, ein wenig Blut spritze beim Flug in sein Gesicht. “Wenn der Mond am höchsten steht seid ihr verschwunden”. Sagte der Kommandant unbeeindruckt von den lauten Schreien Izan’s der versuchte sich zu befreien doch gnadenlos von den Wachen abgeführt wurde._

Er spürte wie eine Träne sein Gesicht verließ und versuchte sie einzufangen wobei er das Tuch fielen lies. welches auf einmal ein großen Satz von ihm weg machte.
Das Seufzen seiner Schwester holte ihn vollends in die Realität zurück. “Beeile dich, mir wird kalt” ihr Atem war bereits Sichtbar geworden, der Winter war nahe.
Alessio erhob sich und fuhr mit der Hand durch seine schwarzen Haare. Er ging um das Tuch aufzusammeln und fing an sich seine Rüstung stück für Stück anzuziehen.

Während seine Schwester die laschen zuzog murmelte er noch vor sich"Hoffentlich gibt es hier mehr Arbeit." Und sie machten sich gemeinsam auf in das nächste Abenteuer.

Alessio Callister

Der Preis der Unsterblichkeit Jaensis